Führt Google Suchanfragen und Bewegungsdaten aller Android-Benutzer zusammen?

Anruferkennung von lokalen Geschäften unter Android 4.4 - Screenshot: http://www.android.com/versions/kit-kat-4-4/
Anruferkennung von lokalen Geschäften unter Android 4.4 – Screenshot: http://www.android.com/versions/kit-kat-4-4/

Digiday kannte ich bislang noch nicht. Es ist eine New Yorker Medienfirma, die wohl auch Veranstaltungen o.ä. organisiert, wie die Webseite verrät. Zusätzlich gibt es auf der Seite noch einige Artikel rund um die Medienbranche. Durch einen Beitrag auf Fefes Blog wurde ich auf eine interessante Geschichte aufmerksam: Google Takes Its Tracking Into The Real World

Fingerabdrücke des Browsers?!

Bundesarchiv, B 145 Bild-F000065-3072 / Arntz, Prof. / CC-BY-SA [CC-BY-SA-3.0-de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons

Fingerabdrücke wurden in den letzten Wochen und Monaten häufiger diskutiert. Es war aber nicht immer nur der Fingerabdrucksensor des neuen iPhone 5S, sondern immer öfter tauchten die browser fingerprints in den Schlagzeilen auf. Beide haben wenig gemeinsam. Außer vielleicht dem dahinter liegenden Gedanken, dass Fingerabdrücke eher mit einem Nutzernamen als einem Passwort zu vergleichen sind.

Henning Tillmann, ein frischgebackener Informatiker, hat festgestellt, dass sich Browser mehr oder weniger eindeutig einem Benutzer zuordnen lassen:

Nach dem Rauswurf: Adaway ohne den Playstore installieren!

Vor circa einer Woche hat Google alle Adblocker-Apps aus dem Playstore geworfen. Adfree, Adaway, Adblock+ etc. wurden komplett entfernt. Sie lassen sich nun nicht mehr bequem mit dem auf jedem Android-Phone installierten Playstore herunterladen. Es ließ sich überall lesen, z.B. bei Heise, Venturebeat, Caschy und Linuxundich.

Zwei Alternativen zu Adblock Plus für Android 4.2.2

Adblock plus funktioniert mit der aktuellsten Android Version 4.2.2 nicht mehr. Diese Meldung machte in den letzten Tagen die Runde. Auch wenn Android 4.2.2 vorerst wohl nur auf Geräten der Nexus-Reihe verfügbar ist, wird es wohl mittelfristig problematisch werden, leicht werbefrei auf Android unterwegs zu sein.

Eine Unverschämtheit von Yasni

Im März 2008 heiratete der damalige niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff. Da es zu seiner Ehefrau, Bettina Körner, wenig Informationen in den Pressemitteilungen gab, suchte ich etwas bei Google. Und beschrieb dann meine Suche, die mit einigen Suchparametern schnell zu ein paar guten Ergebnissen kam.

Und nun zur Unverschämtheit der Personensuchmaschine Yasni. Da aktuell über den jetzigen Bundespräsidenten Wulff diskutiert wird, wird nach diesem und seiner Frau auch häufiger gesucht. Das bringt einige Besucher auf meinen alten Artikel und ebenso auf andere Internetseiten zu Wulff und dessen Frau. Yasni ist eine solche. Und nun will Yasni mit meinen Inhalten Geld verdienen.

Ohne Werbung auf Android – Die Adblocker-App AdFree

Wer über Werbung interessante neue Dinge findet, sollte AdFree nicht installieren. Wer sich allerdings von der Werbung auf seinem Android-Smartphone genervt fühlt, wird diese App lieben. AdFree ist ein Adblocker (Werbeblocker), der sowohl beim Surfen als auch in anderen Apps hilft, Werbung zu entfernen.

Werbung, der Sinn von Werbeblockern und des Webanhalters persönliche Dreistigkeiten

SPIEGEL Online Artikel mit und ohne Werbung
SPIEGEL Online Artikel mit und ohne Werbung
SPIEGEL Online Artikel mit und ohne Werbung

Über Werbung im Internet wird in letzter Zeit immer häufiger diskutiert. Insbesondere die großen Verleger von Tages- und Wochenzeitungen sehen ihr Geschäftsmodell gefährdet und machen mit Ideen wie einem Leistungsschutzrecht Furore. Vornehmlich Google ist dabei das personifizierte Böse, weil es der Werbegigant mit seiner Suchmaschine zu unglaublichen Umsätzen und Gewinnen bringt.

Seit ca. zwei Wochen schalte ich für Besucher von Suchmaschinen auch hier auf der Seite Werbung. RSS-Leser und Besucher, die diese Seite über einen Link einer anderen Webseite aufrufen, bekommen keine Ads angezeigt. Witzigerweise offenbart der recht beliebte Beitrag zu Firefox Personas, dass gerade die an Firefox-Themen interessierten Besucher vielfach mit einem Werbeblocker surfen. Ähnliches gilt für die Linux-Besucher und die WordPress-Cracks.

Technisch versierte Nutzer blocken Werbung

Und das ist ja auch nicht unbedingt schlecht. Jedenfalls wenn man sich einige weniger seriöse Seiten anschaut, auf denen sich Werbefenster über den eigentlichen Inhalt schieben (bekannt als Layerads). Und an die blinkenden Flashwerbebanner denkt.

Doch heute sind blinkende Banner relativ gering animiert, geräuschlos und kleinere Grafiken sind eher zu finden. Die heutigen Banner werden unaufdringlicher gestaltetet oder mutieren gleich zu Textanzeigen. Das Argument der nervigen Banner trifft auf immer weniger Seiten zu. Flashanimationen, die die Ladezeiten in die Höhe treiben und den Lüfter der Laptops anspringen lassen, werden weniger verwendet und im Zuge der mobilen Endgeräte wird es sicherlich auch zu einem mittelfristigen Umdenken führen.

Werbung wird immer weniger nerven

Momentan sehe ich nur in vor Videos vorgeschaltete Werbeclips und in Seiten aus der Grauzone des Internets noch alte, verärgernde Werbeformen. Langfristig werden sich auch diese Formen überlebt haben oder Nutzer passende Umgehungsformen entwickelt haben.

Der Sinn von Werbeblockern

In zahlreichen Formen und unterschiedlicher Wirksamkeit erfreut sich Software zum Ausblenden von Werbung aber einer großen Beliebtheit. In einzelnen Antiviren-Lösungen, lokalen Proxys und Erweiterungen oder gar direkten Implementierungen für die Browser findet heutzutage jeder leichte Möglichkeiten, um werbefrei zu surfen. Aber ist das mittel- und langfristig noch notwendig?

Exkurs: Woher kommt die eingeblendete Werbung?

Zanox Online-Marketing-Services
Zanox Online-Marketing-Services

Dass ein Werbetreibender direkt den Anbieter einer Webseite anspricht, ist eher selten. Bei großen Webseiten ist es vielleicht noch möglich, aber in der Breite ist es schlicht ein unglaublicher Zeitaufwand. Es haben sich einige Plattformen formiert, die hier die Lösung bieten. Google, Tradedoubler, Doubleclick, Overture, Zanox u.v.m. schaffen hier die Lösung: Der Werbetreibende meldet sich an, der Webmaster meldet sich an und die Plattform führt die beiden zusammen.
Ohne jetzt die unterschiedlichen Konzepte von Affiliate Marketing, Display Advertising u.ä. zu erläutern, sei das Wichtigste gesagt: Die Werbung wird von einer zentralen Stelle eingebunden.
Wie das im Einzelnen genau aussieht, sei hier irrelevant. Festzuhalten bleibt aber: Auf die Daten* hat nicht nur der eigentliche Webseitenbetreiber Zugriff.

[Daten*: Damit ist nicht unbedingt die postalische Anschrift gemeint. Aufgerufene Seiten (Interessiert sich für …) sind eine wichtigere Information.]

Die Kombination macht’s!

Möchte man nicht einfach nur eine allgemeine Werbung anzeigen, braucht es weitere Informationen. So bietet Amazon bspw. kontext-relevante Werbung für seine Affiliates an: Bei einer Filmrezensionen werden DVD und Buchvorlage angeboten.
Besucht jemand einen Internetshop, schaut sich ein paar Produkte an und verlässt diesen Shop ohne einen weiteren Einkauf, dann möchte der Shopbetreiber ihm vielleicht ein anderes Angebot machen. Und die nächste Internetseite, die über Google Werbung einbindet, zeigt ihm ein anderes Produkt.

Vor- und Nachteile für die Besucher
  • + Interessantere Werbung
  • + Werbeformate müssen nicht mehr stark aufdringlich sein
  • Profile werden erstellt und man fühlt sich beobachtet
  • Die erstellten Profile können unrechtmäßig verwendet oder entwendet werden (Datenschutz in anderen Staaten, menschliche und technische Fehler, Hackerangriffe u.ä.)
Vor- und Nachteile für Werbetreibende
  • + Kunden können besser angesprochen werden und kaufen eher
  • Profile (von Webseiten oder Kunden) sind kostenintensiver
  • Die Pflege der Profile kostet (Aktualisierung, Datenschutz)

Geschäftsmodell Werbung

Für eine große Zahl von Webseiten ist die Einblendung von Werbung die vorrangige Finanzierungsmöglichkeit. Für Premiuminhalte sind aber wenige Nutzer bereit zu zahlen. Viele Alternativen bleiben da nicht. Auch wenn Facebook es schafft, sich über kleine 1-Dollar-Geschenke zu finanzieren. Und auch kostenpflichtige Musik-Downloads ein erträgliches Geschäft sind, ist gerade für informationsorientierte Seiten (z.B. Zeitungen) scheinbar noch kein tragfähiges Geschäftsmodell gefunden.

Meine Freiheit: Ein Werbeblocker

Obwohl mir die Probleme der vielen Seiten um eine Refinanzierung bewusst sind, ignoriere ich sie. Ich benutze einen Werbeblocker zusammen mit einer guten Filterliste und erstelle eigene Regeln, um möglichst wenig Werbung zu sehen. Und alternative Werbemethoden, wie gesponsorte Blogeinträge und gekaufte Links, melde ich auch schon mal bei Google. Möge das Gefüge der werbefinanzierten Geschäftsmodelle doch zugrunde gehen, ich möchte selber keine Werbung sehen und ich hätte auch gerne Suchergebnisse mit den besten und nicht den bestbezahlenden Suchergebnissen.

Eine Lösung bitte!

Für die Finanzierung habe ich keine Lösung anzubieten. Und ich bin auch nicht bereit, für viele Inhalte zu zahlen. Ich zecke mich quasi durch und hoffe, dass es noch genügend Leute ohne Werbeblocker gibt, die mir mein persönliches Informationsangebot ohne Bezahlschranke ermöglichen.

Das ist dreist! Und ich bin mir dessen wohl bewusst. Und ich gehe sogar noch weiter und experimentiere hier auf dieser Seite immer mal wieder mit den verschiedenen Werbeformen, die ich selber als Besucher niemals sehen möchte.

COSMiQ und das Geld

COSMiQ (vormals LYCOS iQ) wurde zum 03. April 2018 eingestellt. Die Informationen auf dieser Seite werden nicht mehr aktualisiert, die Links funktionieren größtenteils nicht mehr und diese Seite wird nur aus melancholischen Gründen nicht gelöscht!

Kommerzielle Webseiten verdienen üblicherweise Geld. Für viele Besucher ist es wichtig, dass Geschäftsmodell einer kommerziellen Seite zu verstehen. Dieser Artikel spekuliert zu dem Frage&Antwort-Portal COSMiQ (www.cosmiq.de) und vielleicht noch einigen weiteren Webseiten …

Symbolfoto: Big Money von thievingjoker
Bild: Big Money von thievingjoker

Ein Geschäftsmodell? Warum denn?

Das soziale Netzwerk Wer kennt wen wurde nach einem erfolgreichen Start relativ schnell durch RTL aufgekauft. Mit dem Kauf war eine kräftige Finanzspritze verbunden, die dem Netzwerk eine unbeschwerte Zeit zur Ausbreitung und Entwicklung geben sollte.
Für die Nutzer von Wer kennt wen war dies nicht ersichtlich und es wurde über den Verkauf von Nutzerprofilen, Nutzerdaten und/oder Inhalten spekuliert. Abhilfe brachte das Schalten von Werbung auf der Seite. Für die Mitglieder des sozialen Netzwerks war nun ein Geschäftsmodell (werbefinanziert) ersichtlich. Damit nahmen die Spekulationen nahmen und die Nutzer konnten sich wieder freier auf der Seite bewegen.

COSMiQ und die Werbung

COSMiQ und auch das frühere LYCOS iQ blenden Werbung ein. Und finanzieren sich über diese Einblendung von Werbung. Momentan wird dafür Google Adsense benutzt. Das hat den entscheidenden Vorteil, dass Adsense die Anzeigen automatisch an den Inhalt der Seite (also der gestellten Frage) und/oder dem vermuteten Nutzerprofil anpasst.
Damit wird die Werbung zielgerichtet und der Erfolg ist (üblicherweise) für die Werbetreibenden direkt messbar, indem sie einfach die Klicks auf die Anzeigen auswerten.

COSMiQ unterscheidet bei der Einblendung von Werbung in ausgeloggte und eingeloggte Nutzer bzw. Besucher. Mitglieder bekommen (aktuell) keine Werbung angezeigt.

Anzeigen für Besucher (nicht eingeloggt)

Die Werbung ist jeweils gelb hervorgehoben, ein Klick auf das Bild bietet jeweils eine Großansicht.

Werbung auf der Startseite (Besucher)
Werbung auf der Startseite (Besucher)

Die wenigsten Besucher dürften die Startseite aufrufen, weil sie zufällig auf COSMiQ gestoßen sind. Die überwiegende Anzahl dürfte an dem Dienst COSMiQ und nicht an den Inhalten von COSMiQ (also den Fragen&Antworten der Mitglieder) interessiert sein. Folglich ist das Mitglied werden bzw. Stellen einer Frage hervorgehoben.

Permanente Werbung links - auch auf Profilen (Besucher)
Permanente Werbung links - auch auf Profilen (Besucher)

Links unterhalb des Loginformulars ist permanent Werbung eingeblendet. Auf den Profilen ist ansonsten keine Werbung eingeblendet.

Adsense-Anzeigen auf "Alle Fragen" - Ohne Scrollen (Besucher)

Die Seite Alle Fragen dürfte viele Besucher anziehen. Schließlich wird an prominenter Stelle auf sie verlinkt (oben links, erster Punkt in der offensichtlichen Navigation mit einem überaus deutlichen Effekt beim Herüberfahren mit der Maus). Deshalb wird die Werbung deutlich sichtbar in der Mitte der Seite eingebunden.

Adsense-Anzeigen auf "Alle Fragen" - heruntergescrollt (Besucher)

Etwas weiter unten auf der Seite “Alle Fragen” wird auch ein kleiner Werbeblock eingebunden.

Anzeigen auf Tag-Seiten - Ohne scrollen (Besucher)
Anzeigen auf Tag-Seiten - Ohne scrollen (Besucher)

Die Übersichtsseiten sind ebenfalls gut mit Werbung bestückt.

Adsense-Anzeigen auf Tag-Seiten - nach unten gescrollt (Besucher)
Adsense-Anzeigen auf Tag-Seiten - nach unten gescrollt (Besucher)

Auch eine zweite Werbeanzeige ist weiter unten eingebunden.

Werbung bei einer COSMiQ-Frage (Besucher)
Werbung bei einer COSMiQ-Frage (Besucher)

Eine Frageseite selber dürfte für die meisten Besucher der Haupteinstiegspunkt sein. Die Werbung ist auch hier direkt sichtbar und lädt zum Anklicken ein … Kommen Besucher direkt von einer Suchmaschine, wird der Suchschlitz zusätzlich noch ausgeblendet.

Werbung bei einer COSMiQ-Frage zwischen den Antworten (Besucher)
Werbung bei einer COSMiQ-Frage zwischen den Antworten (Besucher)

Hat eine Frage mehrere Antworten erhalten, kann auch zwischen verschiedenen Antworten ein Werbeblock eingeblendet werden.

Fragestellen-Schlitz für Besucher von Suchmaschinen
Fragestellen-Schlitz für Besucher von Suchmaschinen

Hat ein Besucher, der durch eine Suchmaschine auf COSMiQ gestoßen ist, die Werbung oben, die Frage, die Antworten erfolgreich ignoriert, sieht er unten auf der Seite eine Aufforderung zum Stellen einer eigenen Frage.

Woher kommen die Besucher?

Die Besucher von COSMiQ, die selber nicht registriert sind, dürften in den seltensten Fällen von anderen Webseiten kommen. Zumeist dürften sie bei Suchmaschinen nach bestimmten Inhalten gesucht haben.

Long Tail und so …

The Long Tail ist eine Theorie nach der sich mit Nischenprodukten im Internet Geld machen lässt, weil die Kosten für wenig gefragte Produkte bei einem stationären Händler zu hoch sind. Hingegen kann ein Internetshop relativ leicht weltweit Kunden anziehen, während er selber nur den Webshop, ein Lager und einen kurzen Weg zum Paketdienst benötigt. Und dort kann er bequem eine Unmenge an Nischenprodukten vorhalten, die in ihrer Masse einen guten Umsatz bringen können.
Weiteres im entsprechenden Wikipedia-Artikel.

Ähnlich sieht es mit Suchanfragen bei Suchmaschinen aus. Google verzeichnet von seinen täglichen Suchanfragen mehrere Millionen komplett neuer Suchanfragen. Also Suchanfragen, die noch niemals vorher angefragt wurden. Auf welche Seiten kann Google diese Benutzer nun schicken? Nun ja, natürlich auf Seiten, die viele Inhalte bereitstellen. Daher sind grundsätzlich Seiten mit viel Text, der sich (wenigstens einigermaßen) sinnig mit dem Thema beschäftigt, geeignet angezeigt zu werden. Viele Seiten gehen den Weg, diese Inhalte durch die Nutzer erstellen zu lassen (UGC = user generated content = durch Nutzer erstellte Inhalte). Das ist schließlich sehr preisgünstig.

Erfolgreiche Seiten

UGC bedeutet User Generated Content also durch Nutzer erstellte Inhalte.

  1. Eigenständige Seiten, die ihr Angebot durch UGC erweitern
    • Nachrichtenseiten, Magazine mit Foren/Leserkommentaren (z.B. chip.de, focus.de)
    • Händler mit Kundenrezensionen (z.B. Amazon.de)
  2. Seiten, die ausschließlich auf UGC setzen
    • Frage-Antwort-Portale, Social-Bookmarking-Portale (z.B. wer-weiß-was.de, cosmiq.de, gute-frage.net, mister-wong.de)
    • Plattformanbieter (blogspot.com, wordpress.com, formspring.me)
    • Nachschlagewerke (wikipedia.org)
  3. Seiten, die automatisch unterschiedliche Inhalte generieren
    • “Gelbe Seiten” (cylex.de, meinestadt.de)
    • (Preis-) Vergleichsseiten (idealo.de, dooyoo.de)

Eine sehr schöne Übersicht über Projekte, die im Long Tail erfolgreich sind, ist aktuell bei Sistrix erschienen: Helden des Longtail.

Zurück zu COSMiQ

Im Interview fragte ich den MTG (Produktmanager bei Burda) nach den Konkurrenten von COSMiQ. Die Auflistung von Sistrix macht deutlich, wo die Konkurrenz verborgen ist.
Und es wird deutlich, dass COSMiQ mit den Fragen, Antworten und Links der registrierten Mitglieder Geld verdient.

COSMiQ nutzt also seine Mitglieder aus?

Sicherlich ist die Formulierung nicht unwahr. Aber wie sähen die Alternativen aus?

  • Werbung für die registrierten Nutzer (Bevor Du antwortest, schau Dir mal, was Du hier für tolle Pille bestellen kannst!)
  • oder kostenpflichtige Features (Beobachte jetzt diese Frage für nur 10ct!)
  • oder Geschenke wie bei Facebook (Antworte bei allen Guten-Morgenfragen und versende dreimal bis zu 500 Bonuspunkte für nur 2,-€ im Monat!)

ElitePartner bei COSMiQ – eine redaktionelle Werbepartnerschaft

COSMiQ (vormals LYCOS iQ) wurde zum 03. April 2018 eingestellt. Die Informationen auf dieser Seite werden nicht mehr aktualisiert, die Links funktionieren größtenteils nicht mehr und diese Seite wird nur aus melancholischen Gründen nicht gelöscht!

Seit dem 15. Oktober ist bei dem Fragen&Antworten-Portal COSMiQ auch die Burda-Partnervermittlung ElitePartner zu finden. Wie ein gewöhnlicher Nutzer beantwortet ElitePartner dort Fragen zu Beziehung u.a. Eine paar Spekulationen zu den Hintergründen.

XTOPIA – Werbeinterviews mit Microsoft-Mitarbeitern

Mit Interviews macht Microsoft Werbung für die XTOPIA. Ganz viral sind es Video-Interviews, die kurz und bündig auf YouTube veröffentlicht wurden. Doch ähnlich wie das XTOPIA Logo on tour finde ich diese Videos wenig aussagekräftig und erst recht nicht werbewirksam. Ein genauerer Blick …