XTOPIA – Dystopia: Wie ich lernte Microsoft zu lieben …

Microsoft hat mich und die anderen Teilnehmer des IE 8 Community Roundtable gefragt, ob sie nicht von den Microsoft Konferenzen XTOPIA oder Technical Summit bloggen wollen. Im Gegenzug würde Microsoft die Eintrittsgelder für XTOPIA bzw. Technical Summit erlassen. Bei einem Preis von jeweils knapp 600 Euro für die Hauptkonferenzen der XTOPIA bzw. Technical Summit schon ein interessantes Angebot.

Ich habe mich also für die XTOPIA angemeldet und darf dieses schöne Banner nun auf meiner Webseite einbinden. Meine Güte, was bin ich stolz die XTOPIA besuchen zu dürfen ;-) Und ich hoffe zudem auf eine gütige Urlaubsplanung meines Arbeitgebers …

Zusammen mit näheren Informationen über die XTOPIA erhielt ich ebenfalls einen Hinweis auf eine Early-Bird-Aktion. Sprich die XTOPIA und Technnical Summit sind noch nicht ganz überlaufen …

Die Event-Organisatoren haben die Early-Bird-Aktion verlängert. Alle, die sich noch bis zum 15. Oktober für die XTOPIA und/oder den Technical Summit anmelden, können bis zu 150 Euro sparen.

Um den vergünstigten Preis zu erhalten, muss bei der Anmeldung lediglich ein Promo-Code angegeben werden.
Promo-Code XTOPIA: XT08-34283-EB1510
Promo-Code Technical Summit: TS08-62811-EB1510

Und nach den durchaus interessant klingenden Give Aways hoffe ich trotzdem, dem bösen Micro$oft-Konzern aus Redmond noch nicht ganz verfallen zu sein.

Internet Explorer 8 (beta) und der Microsoft Community Roundtable IE 8

T-Shirt: Internet Explorer 8
T-Shirt: Internet Explorer 8

Schon Ende August lud Microsoft zum IE Community Roundtable in Berlin ein, stellte die Beta 2 des neuen Internet Explorer 8 vor und suchte nach Feedback zu dem Browser. Dass Google nur kurz nach der neuesten Betaversion des Internet Explorers auch seine Beta des Google-Browsers Chrome vorstellte, dürfte kein Zufall gewesen sein. Mit deutlicher Verspätung kommt hier nun ein kleiner Bericht der Microsoftveranstaltung und mein Eindruck von dem IE 8.

Windows vs. Linux – ein realistischer Vergleich

Nachdem ich mich vor einiger Zeit enttäuscht von Linux (konkret einer OpenSUSE-Installation) verabschiedet habe, schreibe ich diese Zeilen nun mit einem frischen Kubuntu. Zurück zu den Zeiten von OpenSource und kryptischen Shell-Kommandos à la mit tar xzvf windows-xp-2.10-3.1.network.i386.tar.gz.
Unabhängig von moralisch/ethischen Gesichtspunkten und von Betriebssystem-Ideologien befreit ist hier nun ein möglichst realistischer Vergleich von Linux und Windows.

Verrechnet

Microsoft Excel 2007 verrechnet sich bei einigen Zahlen wie im Blog downloadsquad nachzulesen ist [via heise].

Der Funktionsumfang von Excel und die Nachverfolgungsoptionen von MS Office allgemein sind nach Meinung einiger meiner Freunde der wesentliche Grund für den Quasi-Standard von MS Office in Firmen. Und wenn es auch bei wohl fast jeder Software immer wieder Bugs gibt, ist dieser Fehler meines Erachtens nach für ein kostenpflichtiges Produkt doch wirklich etwas zu heavy.

Gerade für Privatanwender und sicherlich auch für kleinere Firmen dürften Alternativen wie StarOffice und OpenOffice interessant sein. Openoffice.org gibt es kostenlos und zumindest für Privatanwender gibt es im Google Pack auch StarOffice kostenlos. Und IBM bringt unter dem Namen Lotus Symphony auch ein kostenfreies Office-Paket ins Spiel, die auf OpenOffice.org basiert. Eine kurze Besprechung gibt es bei heise bzw. bei Golem.

Cookies unter Firefox besser managen

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Firefox ist einer der momentan besten Browser und macht dem InternetExplorer von Microsoft nicht nur aufgrund der besseren Unterstützung von CSS-Standards, weniger Sicherheitslücken und der großen Anpassbarkeit große Konkurrenz.

Mit der Erweiterung CookieCuller lassen sich bequem die Cookies kontrollieren. Es ist einfach möglich, bestimmte Cookies immer zu behalten, während man die restlichen Cookies löschen lässt. So können Tracking-Cookies, mit denen Werbetreibende und andere Unternehmen das Surfverhalten ausspähen wollen, immer wieder gelöscht werden. Wenn man sie denn überhaupt zulassen muss.

Einige ausgewählte Cookies lassen sich schützen, sodass sie nicht gelöscht werden. So schütze ich bspw. die Cookies von meinem Blog, damit ich mich nicht jedesmal neu anmelden muss. Andere Cookies sind nach einem Neustart des Browsers gelöscht.

Damit dieses Löschen richtig funktioniert, darf Firefox selber diese Cookies nicht löschen. Mit der Einstellung “Private Daten löschen” kann Firefox nämlich Cookies und andere Daten wie den Verlauf, den Cache usw. automatisch beim Beenden löschen (zu finden im Firefox-Menü unter “Extras” > “Einstellungen” > “Datenschutz” > “Private Daten”). In diesem Menü muss ausgeschaltet sein, dass Firefox auch die Cookies löscht. Denn diese Aufgabe wird nun von CookieCuller übernommen. Und während Firefox die privaten Daten beim Beenden löscht, löscht CookieCuller die ungewünschten Cookies erst beim folgenden Start des Browsers. Und dann sind ja selbst die gewünschten Cookies nicht mehr vorhanden.

Die Erweiterung CookieCuller gibt es auf englisch bei den Mozilla.com Add Ons oder auf deutsch bei Erweiterungen.de.

Eine interessante Sicherheitslücke [Update]

Heise online erklärt die Sicherheitslücke von Firefox, die durch das Zusammenspiel von Internet Explorer und Firefox 2 zustande kommt.

Diese Sicherheitslücke macht m.E. nochmal deutlich, welche Probleme in der Softwareentwicklung überhaupt auftreten können. Denn einerseits bietet Firefox diese ausgenutzte Sicherheitslücke und andererseits sorgt Firefox selber gegen eine Ausnutzung vor. Und Windows bzw. der Internet Explorer unterstützt eigentlich nur die Funktionalität des Firefox, schützt aber gleichzeitig nicht vor einem Missbrauch dieser Funktion …

heise online – Lücke durch parallele Installation von Firefox 2 und Internet Explorer

Update [27.07.07]
Diese Sicherheitslücke schlägt anscheinend relativ hohe Wellen, denn sie zieht sich über diverse Patches hin. Und auch welche Version des IE installiert ist, ist relevant:

heise online – Neue Erkenntnisse zur “Firefox-Lücke”

Links aus dem Bereich Medien

Studie: Kein Zusammenhang bei Kindern zwischen hohem Medienkonsum und Fettleibigkeit

Gewaltbereitschaft kann auch durch Lektüre von Texten verstärkt werden

KZ mit Dusche. Stefan Ruzowitzkys “Die Fälscher” verzichtet zwar auf Salon-Nazis, aber auch hier können Juden eben doch besser tricksen und fälschen

Wie Uri Geller den Dritten Weltkrieg verhinderte

Arte-Themenabend: “Google, Apple, Microsoft … Die neuen Herren der Welt”

Linux & Microsoft

Man sollte sich vielleicht in seinem Denken davon wegbewegen, dass Microsoft der böse Feind ist, der freie Software auslöschen will. Sicherlich wollte Microsoft das in der Vergangenheit tun. Es war eine Strategie, die nicht erfolgreich war…

meint Kurt Garloff von Novell.

Ich bin von dieser neuen Entwicklung irgendwie noch nicht überzeugt. Aber ich kenne weder die Seite von Novell noch von Microsoft wirklich …

Trusted Social Search?!

Social Search ist im Kommen. Neben Lycos iQ, wo ich aktiv bin, gibt es noch das mittlerweile sehr bekannte Yahoo! Answers (deutscher Ableger: Yahoo! Clever). Gerade frisch in die Betaphase gestartet ist Windows Live QnA von Microsoft. Im englischen Sprachraum gibt es noch viele weitere Ableger wie answerbag und Insider Advice.
Auf englisch bietet SearchEngineWatch ein Who’s Who in Social Search und auch beim CNET gibt es einen kurzen Überblick: Internet search gets Web 2.0 style.

Social Search läßt sich kurz beschreiben: Man profitiert von der Erfahrung der anderen User. Die oben erwähnten Projekte sind Question&Answer-Services, bei denen man eine Frage stellen kann und von anderen eine Antwort erhält. Im Gegenzug beantwortet man selber vielleicht einige Fragen.

Ein weiterer Teil sind die unzähligen Social bookmarking-Systeme. Dort speichert man Links online, versieht diese mit einer Beschreibung und andere User können auf sie zugreifen. Lycos iQ vereint beide Systeme unter einer Oberfläche (Überblick der Funktionen).

Zur Verwaltung der Inhalte wird oftmals Tagging benutzt. Die bislang übliche Kategorisierung wird immer seltener verwendet. Die Auseinandersetzung mit Tagging findet m.E. aber noch sehr wenig im deutschsprachigen Raum statt. Die üblichen Verdächtigen wie Blogger mal ausgenommen ;-)

Nun stellt sich natürlich die entscheidende Frage: Wie kann ich den Antworten und Links anderer User vertrauen? Wie zuverlässig sind?

Lycos iQ hat einen m.E. einen guten Weg eingeschlagen. Man bekommt Punkte für die einzelnen Aktivitäten. Werden Antworten als hilfreich bewertet vom Fragesteller, bekommt man Punkte. Fügt man Links hinzu bekommt man auch Punkte. Werden diese Links von anderen Usern kopiert, erhält man ebenfalls Punkte. Momentan ist das Verhältnis noch etwas unausgeglichen, aber die Überarbeitung des Punktesystems ist schon angekündigt.

(Über die weiteren Funktionen des Punktesystems habe ich u.a. bei dieser Frage geschrieben.)

Nun ist eine Rangliste an sich nicht wirklich aussagekräftig. Auch bei Lycos iQ sind aktive User in den oberen Rängen der Rangliste, obwohl sie in einigen Fällen eher durch Quantität als durch Qualität glänzen. Ein Phänomen, was sicherlich nicht ungewöhnlich und auch schlecht zu verhindern sein dürfte.

Um dieses Phänomen wenigstens etwas einzugrenzen, wurden die Tags zur Hilfe genommen. Sowohl Fragen als auch Links bedürfen wenigstens eines Tags, um gespeichert zu werden. Dadurch bilden sich für jeden User Themenschwerpunkte, die durch die Anzahl der Punkte in einem Tag charakterisiert werden.

So sieht man bei Antworten bspw. wieviele Punkte der Antwortende bereits zu den Tags der Frage gesammelt hat. Um nun hohe Punktezahlen auch zu visualisieren, wurden sog. ‘Diplome’ eingeführt. Ab einer bestimmten, relativ hohen, Punktezahl kann man ein Diplom für den jeweiligen Tag beantragen. Dies wird dann durch ein kleines Sternchen bei der jeweiligen Antwort deutlich gemacht.

Ob dies nun ein geeignetes Mittel ist, um die Qualität der Antworten besser bewerten zu können, wird sich sicherlich noch zeigen. Einen Schritt in die richtige Richtung, stellen die Diplome ohne Zweifel dar.