Wie Computer sein sollten

Eigentlich wollte sie nur das Bild in dem Textdokument gedreht bekommen. Also reicht sie mir den Laptop und ich fasse ihn wohl etwas ungeschickt hat. Über dem Touchpad leuchtet nun durchgehend eine kleine, rote LED auf. Es ist deaktiviert; eine nette Funktion, man kann nun nämlich beim Schreiben nicht mehr versehentlich drauf kommen. Doch wie deaktiviert man das wieder? Wir können es beide nicht.

Und so beginnt es… Mein MacBook Air

10% auf Apple Produkte

Am Samstagabend entdeckte ich bei DiTech , einem österreichischen Computerhändler, eine wunderbare Aktion: Sie boten 10% Preisnachlass auf diverse Applecomputer. Die Aktion lief natürlich am Samstag aus, womit mir nicht lange Zeit zum Nachdenken blieb. Nicht dass ich es vorgehabt hätte…

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Tipp: Den Windows-Papierkorb sinnvoll nutzen durch Ändern des Papierkorb-Icons

Kennst du das? Das Papierkorb-Icon auf dem Desktop zeigt einen gefüllten Papierkorb. Und direkt will ich ihn leeren. Diesem Bedürfnis zu widerstehen, fällt mir schwer. Sehr schwer. Gerade auf dem Rechner auf der Arbeit öffne ich den Papierkorb und schaue, ob ich ihn wohl leeren kann. Und das Schlimme ist, ich bin damit nicht alleine!

Doch warum? Der Computermüll verdirbt nicht und fängt nicht nach einigen Tagen an streng zu riechen. Er zieht kein Ungeziefer an. Und den virtuellen Komposthaufen, der befüllt werden müsste, gibt es auch nicht.

Leerer Papierkorb (Desktop-Symbol von Windows 7)
Leerer Papierkorb (Desktop-Symbol von Windows 7)

Display top! Aber…

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Und das Display ist wirklich noch gut in Schuss. Aber vielleicht sollte man nicht nur auf das Geschreie nach “Top Features” hören und sich auch mal den Rest anschauen.

Und nicht vergessen: nach der Zeit des weihnachtlichen Schenkens kommt die Zeit des Umtauschens…
Trotzdem auf diesem Wege noch ein paar schöne Feiertage oder wohl meistens Urlaubstage! Ich freue mich schon auf ein neues Jahr mit Euch Blogleserinnen und Kommentatoren!

Podcasts rund um Medien, Internet und Computerthemen

Podcast Logo von Peter Marquardt

Podcast Logo von Peter Marquardt
Hauptsächlich mit Medien, Internetthemen und Computern beschäftigen sich die Podcasts, die ich heute kurz vorstellen möchte. Oftmals ist ein Thema mit dem anderen verbunden, es gibt Themensendungen u.ä. Die in diesem Beitrag vorgestellten Sendungen sind tendentiell nicht sehr technisch. Die techniklastigen Podcasts behalte ich mir für einen weiteren Beitrag vor. Ironie ist allerdings auch bei einigen Sendungen zu finden. Aber nicht in dem Maße, wie in den hier vorgestellten Satirepodcasts.

Golem.de Videopodcast

Der Golem.de Videopodcast bietet Videos, die die News und Artikel von Golem.de untermalen. Sie sind selten lang, dauern meist nur wenige Minute und visualisieren die Topics von Golem selber. Der Podcast ist für mich interessant, weil auch Spiele vorgestellt werden. Die ich ansonsten selten zu Gesicht bekomme.
Und zwischendurch finden sich auch echte Perlen, vornehmlich Interviews, im Feed.

Medienradio.org

Die Podcasts befassen sich auf einem hohen Niveau mit Medien und deren aktuellen, aber auch langfristigen Entwicklungen. Die vier Moderatoren Jana Wuttke, Markus Heidmeier, Philip Banse und Thomas Jaedicke haben in jeder Sendung einen hochkarätigen (oder wenigstens hochinteressanten) Interviewgast. Die mehrstündigen Podcasts erscheinen zweiwöchentlich und sind meine absolute Empfehlung für Medieninteressierte.

  • RSS-Feed: http://feeds2.feedburner.com/Medienradio_Podcast_rss
  • Homepage mit zusätzlichen Informationen zu den einzelnen Sendungen. (iTunes-Link)

Computerclub Zwei

Wolfgang Back und Wolfgang Rudolph gehören wohl zu den Urgesteinen der Computerjournalisten in Film und Funk. 1983 erschien im WDR Fernsehen die Sendung zum ersten Mal. Die Sendung wurde dann eingestellt und seit 2006 podcasten die beiden im Internet. Der Audiopodcast macht die langjährige Erfahrung der Moderatoren deutlich, bleibt aber auch für den Otto-Normal-Hörer auf einem verständlichen Niveau. Gewisse Ähnlichkeiten zu Statler und Waldorf aus der Muppetshow sind sicherlich nicht beabsichtigt.

  • RSS-Feed: http://www.cczwei.de/rss_issues.php
  • Homepage mit vielen zusätzlichen Sendungsinfos, einem Forum, Wiki und einem Shop. Alternative Downloadformate, aber kein iTunes-Link.

dctp – Meinungsmacher

dctp war mir bislang immer suspekt. Doch die Interviewreihe mit deutschsprachigen Bloggern ist absolut sehenswert. Der Videocast hat bislang acht sehenswerte Folge, weitere sollen folgen. Philip Banse, der auch im Medienradio mitwirkt, interviewt in dem halbstündigen Format bekannte Blogger.

Trackback (Radio Fritz)

Die wöchentliche Sendung wird von Marcus Richter moderiert, der jeweils samstags zwei Stunden über Internetthemen plaudert. Untermalt wird die Sendung immer mit Musik von Netzlabels, die die Musik unter Creative Commons Lizenz freigegeben haben. Der Podcast fasst die Themen der Woche zusammen und ist ideal, sollte man in der Woche einen Trend verpasst hat. Zudem gibt es immer ein Kurzinterview mit ansonsten eher unbekannten Bloggern.

  • RSS-Feed: http://trackback.fritz.de/?feed=podcast
  • Homepage mit Links zu den Themen der Sendung und vielem mehr (kein iTunes-Link).

Law-Podcasting – Anwalts-Audio-Blog

Etwas spezieller sind die Themen des Anwalts-Audio-Blogs. Wie der Name schon erahnen lässt, geht es um rechtliche Belange rund um das Internet und Medien. Der Podcast ist informativ, aber absolut unpersönlich. Eine Frauenstimme liest, wohl akzentuiert, den vorgegebenen Sendungstext vor. Und das ist dann schon der ganze Podcast. Alleine die Inhalte machen ihn hörenswert.

  • RSS-Feed: http://www.law-podcasting.de/podcast.php
  • Homepage jeweils mit kurzem Sendungsüberblick (iTunes-Link)

Gesucht: Eure Podcasts rund um Medien und das Internet!

Ich bin immer auf der Suche nach neuen Podcasts. Vielleicht habt Ihr ja ein paar Vorschläge?

Das Podcast-Logo stammt von Peter Marquardt (Weitere Varianten und Lizenz-Informationen)

Windows vs. Linux – ein realistischer Vergleich

Nachdem ich mich vor einiger Zeit enttäuscht von Linux (konkret einer OpenSUSE-Installation) verabschiedet habe, schreibe ich diese Zeilen nun mit einem frischen Kubuntu. Zurück zu den Zeiten von OpenSource und kryptischen Shell-Kommandos à la mit tar xzvf windows-xp-2.10-3.1.network.i386.tar.gz.
Unabhängig von moralisch/ethischen Gesichtspunkten und von Betriebssystem-Ideologien befreit ist hier nun ein möglichst realistischer Vergleich von Linux und Windows.

Für ein kleines Päuschen

Das heise online gestern vermelden konnte, dass es heise Netze nun seit einem Jahr gibt, finde ich eigentlich nicht besonders spektakulär. Auch wenn ich die Meldungen durchaus interessant finde.

Für die kleine Pause zwischendurch eignen sich allerdings die kurzen Geschichten aus dem Admin-Horrorladen (hier Teil 1).
Mein persönlicher Favorit ist die Geschichte der Sekretärin und ihres Bildschirmes.

66% Chance auf private Daten

Der ganze Hype um die Vorratsdatenspeicherung zur vermeintlichen Terrorabwehr und den Bundestrojaner wird durch die Inkompetenz einiger Computer-Benutzer einfach ad absurdum geführt.

Wobei Inkompetenz noch nett ausgedrückt ist, wenn 66% es nicht schaffen die Daten einer Festplatte sicher zu löschen, bevor sie bei Ebay verkauft wird. Das jedenfalls ist die Zahl, die eine neue Studie von O&O (Meldung bei heise) nennt. So waren dieser Studie nach nur 33% der 221 Festplatten und 27,8% der 115 Speicherkarten, USB-Sticks und Digitalkameras so gelöscht, dass eine Datenrekonstruktion nicht möglich war.

Unter 80 in den USA ersteigerten Festplatten fand O&O sogar Web-Zugangsdaten der US Air Force … Wie peinlich!

Die Terroristen der Zukunft sitzen demnächst also zuhause vor den Computern und ersteigern bei Ebay und Konsorten einfach mal ein paar Festplatten. Endlich mal eine neue Filmidee

Kurzchronik eines Serverwechsels

Samstag, 24.06.2006 – Vormittag & Mittag & Nachmittag
Der talentierte und probierfreudige Verantwortliche dieses Webangebotes hat Langeweile und spielt herum. Neues Design, neue Plugins, neues Design verändern, anpassen, stylen u.ä. Das neue Design wehrt sich erfolgreich. Grund: Der Windows-Server wollte die Linkstruktur nicht so, wie es WordPress gewohnt ist. Das neue Design ist da ziemlich penibel und zeigt zwar einzelne Beiträge und auch die Startseite, leitet ahnungslose Benutzer allerdings immer auf die Startseite, wenn Kategorie- oder Archivseiten ausgewählt werden. Jedenfalls wenn die Anzahl der Beiträge dieser Kategorie vier oder mehr ist. Es werden nur die ersten drei Beiträge angezeigt.

Samstag, 24.06.2006 – Frühe Abendstunden
Das Design möchte sich noch immer nicht anpassen. Der passionierte Linuxbenutzer Marc P. beginnt den bisherigen Windows-Server als nicht akzeptabel zu bezeichnen. Das neue Design erlangt in internen Abstimmungen aller Autoren dieser Webseite Höchstwerte.

Samstag, 24.06.2006 – Frühe Abendstunden + 15 Minuten
Der Webhoster bietet ein Linuxpaket an. Fatalerweise zum gleichen Preis wie das bisherige Windows-Server-Angebot. Einzig die einmaligen Kosten von 10,-EUR Umschaltgebühr stören den Schreiberling dieser Seite.

Samstag, 24.06.2006 – Frühe Abendstunden + 20 Minuten
Interne ideologische Debatte. Ergebnis: Wer sich schon mit Linux auf dem Desktop herumschlägt, kann dies gefälligst auch auf dem Server machen.

Samstag, 24.06.2006 – Frühe Abendstunden + 25 Minuten
Chatpartner bringt interessanten Punkt in die Diskussion: Content sei wichtiger als Design. Argument wird geprüft und erneute interne Abstimmung zwischen Designwechsel und Artikelschreiben durchgeführt. Vertagt.

Sonntag, 25.06.2006 – Vormittag
Debatte erneut vertagt. Grund: Schlafbedürfnis.

Sonntag, 25.06.2006 – Mittag
Webhoster wird via E-Mail angefragt zwecks Informationen zum Serverwechsel. Ebenfalls in der E-Mail enthalten: Lobhudelei auf Webhoster zwecks Rabatt zur Umstellgebühr.

Sonntag, 25.06.2006 – Nachmittag
Argumentation des Chatpartners wird aufgegriffen und kleiner Beitrag veröffentlicht.

Montag, 26.06.2006 – früher Nachmittag
Der Webhoster hat die E-Mail beantwortet. Schleimerei der Anfrage zeigte Erfolg. Umstellgebühr wird nicht erhoben. Zwecks Downtime-Vermeidung bei Webseite und E-Mailverkehr wird ein kurzzeitiger paralleler Betrieb beider Server angekündigt. Wenigstens im Bereich des E-Mailverkehrs.

Montag, 26.06.2006 – früher Nachmittag + 5 Minuten
Leichte Zweifel tauchen auf. Neues Backup der Datenbank und der sonstigen heraufgeladenen Daten ist notwendig. Arbeitsaufwand vs. neues Design. Entscheidung vertagt.

Dienstag, 27.06.2006 – späte Mittagszeit
Neues Design gewinnt erneut die Abstimmung. Webhoster wird mit Wechsel beauftragt. Nähere Informationen zur Umstellungszeit werden angefragt. Medien: E-Mail und gleichzeitige Beauftragung im Kundencenter.

Dienstag, 27.06.2006 – Nachmittag
Automatisch erstellte E-Mail des Webhosters trifft ein. Informationen kurz überfolgen, Übergangszeit wird angekündigt. Allerdings kein Zeitraum. Der Verantwortliche beginnt die ca. vierzig Tabs seines Browsers durch kurzes Überfliegen des Textes in “unwichtig = schließen” und “evtl. interessant = bookmarken” einzuteilen. Ansonsten wird das Browserfenster als unübersichtlich empfunden.

Dienstag, 27.06.2006 – Nachmittag + 18 Minuten
Persönliche E-Mail des Webhosters trifft ein. Inhalt: Neue Daten für E-Mailabruf. Übergangszeit findet keine Erwähnung. Noch ca. dreißig Tabs zu schließen. Auswahlkriterien werden zurückgeschraubt.

Dienstag, 27.06.2006 – Nachmittag + ca. 75 Minuten
Tabs geschlossen. Gewohnter E-Mailabruf der Hauptadresse nicht mehr möglich. Webseite nicht erreichbar. Panikattacken.

Dienstag, 27.06.2006 – Nachmittag + ca. 76 Minuten
Panikattacken ebben ab. Backup ist älter als ein Monat, aber vorhanden. Dank Schreibfaulheit nur der Beitrag vom Sonntag im Datennirvana.

Dienstag, 27.06.2006 – Nachmittag + ca. 77 Minuten
Lautes Fluchen. Auch die Bilder sind im Datennirvana. Werden als irrelevant abgetan und Konfiguration der E-Mailadresse wird angegangen.

Dienstag, 27.06.2006 – Nachmittag + ca. 79 Minuten
Einlogversuche in neues Kundencenter. Firefox meldet 404 – Seite nicht gefunden nach Eingabe der Anmeldedaten.

Dienstag, 27.06.2006 – Nachmittag + ca. 80 Minuten
Support des Webhosters wird telefonisch erreicht. Kompetenter Ansprechpartner: Bei mir im Internet Explorer funktioniert es. Telefonsupport will mit der haben-sie-denn-das-neuen-Kundencenter-aufgerufen-Masche starten. Abgeblockt, Schreiber dieser Seite kennt diese Masche aus eigener Benutzung. Anderer Browser angeworfen (Opera). Schamesröte und Verwunderung macht sich auf der einen Seite des Telefones breit. Einloggen problemlos möglich.

Dienstag, 27.06.2006 – Nachmittag + ca. 80 Minuten, 10 Sekunden
Geringe Übergangszeit kurz erwähnt und peinlich berührt aufgelegt. Fehler auf Seiten des Benutzers?! Gedanke verworfen. Webseite schlecht erstellt, Firefox nicht fehlertolerant, Opera sehr fehlertolerant wird als Lösung entdeckt und als akzeptabel eingestuft.

Dienstag, 27.06.2006 – Nachmittag + ca. 81 Minuten
E-Mailkonto wieder korrekt eingestellt.

Dienstag, 27.06.2006 – Nachmittag + ca. 90 Minuten
Einstellungen für Webserver werden als linuxtypisch erkannt. Hilfeseiten nicht verfügbar. Wegen der Möglichkeit eines Benutzerfehlers nicht kein erneuter Anruf beim Support.

Dienstag, 27.06.2006 – Nachmittag + ca. 92 Minuten
Trial & Error. Erfolglos.

Dienstag, 27.06.2006 – Früher Abend
Dummer-User-Methode: So ausprobieren wie es die meisten Benutzer machen würden.
Funktioniert. Zweifel an eigener Kompetenz.

Dienstag, 27.06.2006 – Früher Abend + ca. 5 Minuten
Backup der Datenbank erfolgreich eingespielt. Zweifel an der Kompetenz beginnen zu verfliegen.

Dienstag, 27.06.2006 – Früher Abend + ca. 10 Minuten
Neues Design installiert. Zweifel an eigener Kompetenz treten vollständig in den Hintergrund.

Dienstag, 27.06.2006 – Früher Abend + ca. 30 Minuten
Kurzbericht verfasst. To-Do-Liste aufgestellt: Design anpassen, alten Artikel wiederherstellen, Bilder wiedersuchen …
(Reihenfolge bewußt gewählt ;-)

Nach zwei Monaten…

Nach über zwei Monaten habe ich meinen neuen Bildschirm bekommen.
Ende August machte mein alter Monitor “Zummmmmp!” und gab weder Ton, was mich nicht wirklich störte, noch Bild von sich. Nach langem Suchen fand ich den Kaufbeleg und *juchu* ich hatte noch Garantie auf den Monitor. Das erste Telefongespräch war kurz und deutlich gewesen, es sollte zwei Wochen dauern bis ich ein repariertes Gerät wieder in den Händen halten sollte. Der Bildschirm wurde dann abgeholt und zu einer Reparaturwerkstatt verschickt. Und dann ward es still. Bei meinen ersten Anrufen wurde ich immer wieder vertröstet und mit nichtssagenden Kommentaren abgespeist. Zusätzlich noch einige Rückrufe von den “Technikern”, die mir ebenfalls keine Auskünfte geben konnten.

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