Warum das iPad Pro eine große Idee ist

Und es sieht wirklich riesig aus: Gestern stellte Apple sein neues iPad Pro vor. Ich bin von der Größe überzeugt.

Screenshot: Vergleich von iPad Pro mit anderen iPads auf der Apple-Seite

Screenshot: Vergleich von iPad Pro mit anderen iPads auf der Apple-Seite

Professional

Mit einer Bildschirmdiagonale von 12,9″ sind wir bei der Größe von vielen Laptops angekommen. Und da es als Zubehör auch eine Tastatur und einen Stylus (Apple Pencil) gibt, sehen wir hier auch ein Anwendungsgebiet: Das iPad Pro kann ein Ersatz für einen Laptop sein. Denn in aller Ausführlichkeit wurde auf der gestrigen Apple Keynote auch Microsoft auf der Bühne begrüßt. Und Mircosoft musste sein Office-Paket vorstellen. Denn nur mit einem vollständig funktionstüchtigen Microsoft Office kann der Markt der Firmenlaptops aufgerollt werden. Und hier fehlt Apple noch etwas Boden, auch weil bislang die firmenmäßige Verwaltung von vielen Geräten nicht gut möglich war. iOS 9 wird in diese Richtung noch weiter gehen.

Groß

Bei The Verge gibt es ein erstes Hands-on Video, auf dem man die Dimensionen des iPad Pro erkennen kann. Es ist 30cm breit und 22cm hoch (exakt 305,7mm * 220,6mm). Und es ist größenmäßig einem 13″ MacBook Air sehr, sehr ähnlich.

Couch tauglich?

Auf der heimischen Couch spielen solche Dimensionen zwar eine, aber nicht die wichtigste Rolle. Jedenfalls wenn ich von meinem Nutzungsverhalten ausgehe. Mir kann da der Bildschirm fast nicht groß genug sein. Und bei einem Gewicht von etwas über 700 Gramm (713g bzw. 723 für das Modell mit SIM-Karte) dürfte man es auch längere Zeit in der Hand halten können, verteilt sich doch so ein Gewicht bei entsprechender Größe auch gut.

Zeichnen

Ob mit oder ohne Apple Pencil wären Zeichnungen und Skizzen für mich eines der besten Features. Nicht das ich ein im entferntesten Talent für das Zeichnen hätte, Spaß macht es trotzdem (Heißer Tipp: Paper gibts nun auch für’s iPhone). Und auf meinem früheren iPad 2 war mir der Bildschirm oftmals zu klein. Oder meine Finger zu groß. Das iPad Pro kann das eine Problem lösen, eine Investition von 99$ in einen Apple Pencil das andere.

Das mag ein etwas teurer Spaß sein, aber das iPad Pro ist ja auch business-tauglich. Und ich glaube es macht für viele, viele Anwender Sinn, wenn sie nicht vom Telefon (iPhone) zum Geschäfts- und Entertainment-Gerät (iPad-Reihe) umlernen müssen. Und welche Features eines Computers mit “richtigem” Betriebssystem braucht die Mehrzahl der Anwender? Da macht es wirklich Sinn, auf unterschiedliche Größenbedürfnisse einzugehen und die Reihe der iPad-Modelle mit einem großen iPad Pro zu erweitern.

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Marc Pentermann bloggt seit über zehn Jahren, hauptsächlich über technische, netzpolitische und sozialpolitische Themen mit dem Schwerpunkt Arbeit & Arbeitsmarkt. Immer sonntags gibt es einen Sammelbeitrag von lesenswerten Artikeln. Er arbeitet als Berufs- und Sozialpädagoge in der beruflichen Rehabilitation. Seit 2010 lebt er in Österreich (mehr).