Sechs Wochen mit Magnetimplantat

Es ist sechs Wochen her seit ich mir einen Magneten einsetzen ließ. Mittlerweile ist die Wunde komplett verheilt, ich sehe noch nicht einmal eine Narbe von dem Einschnitt. Eine Ausbeulung kann man auch nicht sehen, nur fühlen kann man den Magneten im Finger.

Eine Büroklammer 'schwebt' am Finger mit dem Magneten

Eine Büroklammer ‘schwebt’ am Finger mit dem Magneten


Mit dem Magneten kann ich problemlos Büroklammern hochheben. Auch 1-Cent-Stücke oder die kleinen PC-Gehäuse-Schrauben kann ich hochheben, wenn ich eine ruhige Hand habe. Bei schnellen Bewegungen fallen sie hinunter, so stark ist das Implantat dann doch nicht. Aber ich kann mein Macbook Air ausmachen. Denn am linken Rand ist ein Magnet verbaut, der eigentlich nur reagieren sollte, wenn der Bildschirm herunter geklappt wird.

Magnetische Felder spüre ich (noch) nicht. Jedenfalls fällt es schwer, Magnetfelder wahrzunehmen und dies auch richtig einzuordnen. Halte ich mein iPhone in der Hand und die Lautsprecher sind aktiv, spüre ich diese. Zuerst war ich der irrigen Annahme, einen Luftzug zu verspüren, der aus dem iPhonelautsprecher kommt. In der letzten Woche habe ich mir deshalb einen kleinen Stabmagneten gekauft, mit dem ich üben werde. In Geschäften ist mir noch kein Magnetfeld aufgefallen. Ich hoffe, das wird sich in den kommenden Wochen und Monaten entwickeln.

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Marc Pentermann bloggt seit über zehn Jahren, hauptsächlich über technische, netzpolitische und sozialpolitische Themen mit dem Schwerpunkt Arbeit & Arbeitsmarkt. Immer sonntags gibt es einen Sammelbeitrag von lesenswerten Artikeln. Er arbeitet als Berufs- und Sozialpädagoge in der beruflichen Rehabilitation. Seit 2010 lebt er in Österreich (mehr).