Ein Wingsuit Unfall und die Sponsoren

Two wingsuit flyers. Original description: “Scott and Mike over the coast”. The original uploader was The.one.eleven at English Wikipedia. Later version(s) were uploaded by Calliopejen1 at English Wikipedia. [Public domain], via Wikimedia Commons

Vor einigen Tagen starb Mark Sutton. Er verunglückte bei einem Wingsuit-Flug in der Schweiz. Das ist natürlich tragisch; Sutton wurde bekannt, als er als James Bond aus einem Flugzeug für die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2012 in London sprang.

Nun sah ich gestern auf arte eine entsprechende Nachrichtenmeldung, in der auch ein Kollege von Sutton zu Wort kam. Und es brachte mich doch ein wenig auf, dass er — neben anderen — auch den Sponsoren eine Mitschuld an dem Unfall gab. Denn diese würden immer waghalsigere Flüge erwarten. Weniger Sicherheitsabstände zu Felsen etc.

Das mag zwar eine berechtigte Kritik an den Forderungen der Sponsoren zu sein. Und auch an den Anforderungen der Youtube Zuschauer. Doch trotzdem finde ich es unangemessen. Denn wer freiwillig einen Extremsport ausübt, damit auch sein Geld verdient, der hat es sich durchaus selber ausgesucht. Und trägt damit auch die Verantwortung zu entscheiden, worauf er sich einlässt. Und ob er solche Sponsorenverträge annehmen oder ablehnen will.

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Marc Pentermann bloggt seit über zehn Jahren, hauptsächlich über technische, netzpolitische und sozialpolitische Themen mit dem Schwerpunkt Arbeit & Arbeitsmarkt. Immer sonntags gibt es einen Sammelbeitrag von lesenswerten Artikeln. Er arbeitet als Berufs- und Sozialpädagoge in der beruflichen Rehabilitation. Seit 2010 lebt er in Österreich (mehr).