Dead Giveaway – Ein verräterisches Zeichen bei der Rettung von Amanda Berry

Amanda Berry ist vor zehn Jahren entführt worden. Nun wurde sie und zwei weitere Entführungsopfer in Cleveland befreit, als der Nachbar Charles Ramsey ihr Schreien hörte. Wer mehr Informationen zu dem Verbrechen sucht, wird bei der Tagesschau, der englischen Wikipedia oder auch Google News fündig.

Als Charles Ramsey später ein Videointerview gab, indem er die Befreiung der entführten Frauen beschrieb, entstand dadurch dieses Video:

DEAD GIVEAWAY – Hero Charles Ramsey Songified!


(Video Direktlink)

Originalinterview: Charles Ramsey describes finding missing women


(Video Direktlink)

Dead Giveaway?!?

Irritiert hat mich die Aussage von Ramsey, dass er es ein dead giveaway (verräterisches Zeichen) nennt, wenn ein hübsches, weißes Mädchen in die Arme eines Schwarzen läuft. Ein verräterisches Zeichen, dass etwas ganz und gar nicht stimmt. Und es also wirklich notwendig gewesen ist, die Polizei zu rufen.
Irritiert war ich, weil diese Aussage doch eine recht krasse schwarz/weiß Trennung konstatiert. Auch wenn Ramsey kein Lächeln auf seinem Gesicht vermissen lässt.

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Marc Pentermann bloggt seit über zehn Jahren, hauptsächlich über technische, netzpolitische und sozialpolitische Themen mit dem Schwerpunkt Arbeit & Arbeitsmarkt. Immer sonntags gibt es einen Sammelbeitrag von lesenswerten Artikeln. Er arbeitet als Berufs- und Sozialpädagoge in der beruflichen Rehabilitation. Seit 2010 lebt er in Österreich (mehr).