Ein Besuch im Applestore in Barcelona

Ich war ja noch nie in einem Apple Store. Bisher hatte ich nur von dieser Lokalität für feuchte Nerdträume gehört. Doch in der letzten Woche nutzte ich die Gelegenheit, einen Apple Store in Barcelona zu besuchen.

Der Apple Store in Barcelona

Der Apple Store in Barcelona (Passeig de Gràcia)


In Barcelona gibt es zwei Apple Stores. Den zentral am Plaça de Catalunya gelegenen besuchte ich.

Erwartungen…

Junge, männliche Nerds, die sich die Verpackungen aller möglichen Produkte anschauen. Um damit die Wartezeit auf einen einigermaßen kompetenten Mitarbeiter zu überbrücken. Und dazu eine Warteschlange vor den zwei geöffneten Kassen, die sich durch den halben Laden zieht. Bei drei weiteren unbesetzten Kassen zudem.

Und die Realität?

Zuerst einmal war ich überrascht über die Menge an Leuten. Der zweistöckige Laden war voll. Im unteren Stockwerk drängten sich die Leute schon recht dicht, während es im zweiten Stock luftiger war.
Fasziniert hat mich aber eher, dass die blau gewandeten Applemitarbeiter nicht von einer Traube von Kunden umrundet waren. Es waren einfach genügend Mitarbeiter da. Wobei sich der Großteil der Kunden aber selber an den Geräten vergnügte, sie ausprobierte und die Preise und Zusatzinformationen auf den jeweils dabei liegenden iPads nachlas.

Und ebenso überrascht war ich von der Zusammensetzung der Kunden. Ich sah — fast — ein normales Supermarkt-Publikum. Es fehlten zwei Fraktionen: Quengelnde Kleinkinder und die Generation 60+. Ebenso war das Verhältnis Männer-Frauen leicht männerlastig. Allerdings auch nur leicht und nicht in den Ausmaßen, die man in der Technikabteilung von Mediamarkt & Co. sieht.

Insgesamt war es zwar eine geschäftige, aber keine gehetzte Atmosphäre. Ähnlich wie man sie in vielen Kleidergeschäften bemerkt, aber in einem technikorientierten Laden nicht wirklich erwartet.

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Marc Pentermann bloggt seit über zehn Jahren, hauptsächlich über technische, netzpolitische und sozialpolitische Themen mit dem Schwerpunkt Arbeit & Arbeitsmarkt. Immer sonntags gibt es einen Sammelbeitrag von lesenswerten Artikeln. Er arbeitet als Berufs- und Sozialpädagoge in der beruflichen Rehabilitation. Seit 2010 lebt er in Österreich (mehr).