IKEA-Bleistifte in unterschiedlichen Größen!

IKEA Bleistifte

Give-Aways sind wohl jedem bekannt. Frei nach dem Motto:

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

Bei IKEA sind es die kleinen Bleistifte. Eigentlich dürfte sie jeder IKEA-Besucher kennen. Sie werden in kleinen Spendern zusammen mit einer Karte und einem Packen Notizzettel angeboten. Und zwar mehrfach während des Rundlaufs bei IKEA. Wohlgemerkt die IKEA-Bleistifte und nicht die IKEA-Besucher, denn die sind auf dem Weg durch die wunderhübschen IKEA-Ausstellungen.

Faszinierend fand ich auf meiner IKEA-Rundtour nicht nur die Ausbeute von sechs Bleistiften. Sondern auch die unterschiedliche Größe der Bleistifte. Erklärungsansätze habe ich nur drei:

  1. Die Bleistifte werden bei IKEA kleiner. Rationalisierungen sind momentan in und vielleicht läuft selbst bei IKEA das Geschäft nicht so gut.
  2. Eine Charge IKEA-Bleistifte ist zu klein geraten. Gut, dass es kein Billy-Regal-Hersteller war …
  3. IKEA recycelt Bleistifte. Benutzte Bleistifte werden angespitzt und wieder als neu verkauft verschenkt.

Insgesamt also ein faszinierendes Kuriosum dieser kleinen Give-Aways bei IKEA. Ich kenne übrigens niemanden, der IKEA ohne mindestens ein halbes Dutzend dieser Bleistifte verlässt. Und ich schaue mich noch verschämt um, wenn ich gerade mal drei aus einem der Bleistift-Spender hole …

Und dabei habe ich mir die Bleistifte sogar verdient! Denn ich habe IKEA vor dem Versinken in Schutt und Asche gerettet!
In der Küchenausstellung war eine mobile Doppelkochplatte mit einem unaussprechlichen und kaum merkbaren schwedischen Namen angepriesen worden. Leider hatte sie nicht nur einen funktionierenden Stromstecker sondern stand auch in Reichweite einer Steckdose. Witzbolde oder potentielle Brandstifter hatten sie dann einfach mal angeschlossen. Die Aufkleber und das Preisschild der Kochplatte rochen schon etwas, als ich heldenhaft den Stecker zog und nach einer IKEA-Bediensteten schickte.

Unvorteilhafterweise hatte ich da noch nicht die Unterschiedlichkeit der IKEA-Bleistifte bemerkt. Es bleibt also nur bei Vermutungen über die Typologie der IKEA-Bleistifte.

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Marc Pentermann bloggt seit über zehn Jahren, hauptsächlich über technische, netzpolitische und sozialpolitische Themen mit dem Schwerpunkt Arbeit & Arbeitsmarkt. Immer sonntags gibt es einen Sammelbeitrag von lesenswerten Artikeln. Er arbeitet als Berufs- und Sozialpädagoge in der beruflichen Rehabilitation. Seit 2010 lebt er in Österreich (mehr).

6 Kommentare

  1. Andrea

    Wie heißt es so schön:
    “Wer keine Gedanken hat, der mache sich welche…” ;-)

    Aber sehr amüsant zu lesen
    und mit netten Erklärungsansätzen.

    Ich möchte darum einen weiteren Ansatz beitragen:

    Vielleicht will IKEA damit deutlich machen, dass dieses Unternehmen dem Umweltgedanken Rechnung trägt und Maßnahmen gegen die unnötige Abholzung des Baumbestands ergreift.

  2. Und Arbeitsplätze schafft! Indem IKEA Leute engagiert, um die Bleistifte wieder einzusammeln und anzuspitzen ;)

  3. karinke

    Effektiv, in meinem IKEA werden die Bleistifte, wenn gefunden zurück gegeben in die Box. Fort geworfen wird kaum was.

    Der Umweltschutz wird so gross geschrieben, dass wir immer wieder mit unseren Abfall-Zahlen konfrontiert werden, um noch bessere Recycling werte zu erhalten.

  4. Hätte ich denn in deinem IKEA wohl einen Kaffee bekommen für meine heldenhafte Rettung des IKEA-Hauses vor einem brennenden Niedergang? ;)

    Interessant finde ich ganz ehrlich die Popularität der IKEA-Bleistifte: Jeder kennt sie, benutzt sie und sogar mein leicht ironischer Beitrag zu diesen IKEA-Gimmicks wird häufig aufgerufen …

  5. Tjanim

    Schonmal darüber nachgedacht das die Stifte auch abgenutzt werden , wenn jemand damit schreibt ? xD

  6. Entsorger

    Ich findes es gut, dass auch über die “kleinen” Dinge des Alltags hier diskutiert wird. Ich bin wirklich froh, dass der IKEA Markt nicht abgebrannt ist. Millionen anderer User hätten plötzlich nicht mehr gewusst, wo man analoge Schreibunterstützungen aus Holz herbekommt. Es gibt sie noch, die Helden des Alltags.

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