Sicherheit alà AOL

Diese Meldung von heise online fand ich doch faszinierend:

Der Online-Dienst AOL setzt die Sicherheit von Zugangspasswörtern künstlich herab. Nach der achten Stelle schneiden die Systeme die Eingaben einfach ab, obwohl sie vermeintlich Passwörter mit bis zu 16 Zeichen zulassen.

Das kann man wohl eine richtige Verarschung der User nennen …

Aber bislang scheinen es die wenigstens Betrüger in Deutschland bemerkt zu haben, denn:

Bei den mehr als 160.000 registrierten Straftaten, die 2006 mit dem “Tatmittel Internet” begangen wurden, handelte es sich zu 82,6 Prozent weit überwiegend um Betrugsdelikte, Urheberrechtsdelikte machten 6,8 Prozent und die Verbreitung pornografischer Inhalte einen Anteil von 3,6 Prozent aus. Rund 86.000 Internet-Straftaten fielen in die Kategorie des Warenbetrugs, wie etwa des Verkaufs minderwertiger Waren als Qualitätsprodukte, dem nicht erfolgten Versand der angebotenen Artikel nach geleisteter Vorauszahlung oder dem Ausbleiben der Zahlung nach erfolgter Lieferung.

So wertet heise online den neuesten Kriminalitätsbericht aus.

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Marc Pentermann bloggt seit über zehn Jahren, hauptsächlich über technische, netzpolitische und sozialpolitische Themen mit dem Schwerpunkt Arbeit & Arbeitsmarkt. Immer sonntags gibt es einen Sammelbeitrag von lesenswerten Artikeln. Er arbeitet als Berufs- und Sozialpädagoge in der beruflichen Rehabilitation. Seit 2010 lebt er in Österreich (mehr).