Vom Bauern direkt auf den Tisch …

Kartoffelautomat 2

Jedenfalls hätte ich es erwartet. In den bäuerlichen Außenbezirken Vechtas wird man -so dachte bisher- auf einen Kaffee beim nächsten Bauern vorbeigehen, den neuesten Klatsch und Tratsch austauschen und dort seine Kartoffeln kaufen. Witze über die Bauern mit den größten Kartoffeln reiße ich jetzt erstmal nicht. Denn schon bei dem Kartoffeleinkauf lag ich falsch.

Hochindustrialisiert geht es zu. Von ihrer Scholle werden die Bauern vertrieben und gezwungen in Fabriken für ihren Lohn zu ackern. Der gemütliche Kaffee beim bäuerlichen Nachbarn ist vom Aussterben bedroht und kalte, herzlose Maschinen übernehmen ihren Job.

Kartoffelautomat 1

Schon bald wird das Grün der Felder und Wiesen dem grünen Bereitschaftslicht eines Automaten folgen! Hört meine Warnung, die Zivilisation naht! ;-)

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Marc Pentermann bloggt seit über zehn Jahren, hauptsächlich über technische, netzpolitische und sozialpolitische Themen mit dem Schwerpunkt Arbeit & Arbeitsmarkt. Immer sonntags gibt es einen Sammelbeitrag von lesenswerten Artikeln. Er arbeitet als Berufs- und Sozialpädagoge in der beruflichen Rehabilitation. Seit 2010 lebt er in Österreich (mehr).

3 Kommentare

  1. Das ist ja echt mal Mist… Kartoffeln aus dem Automaten… bin froh, dass wir in Rheinhessen noch nicht soweit sind und doch einige Bauernhöfe hier haben bei denen man auch mal ne Tasse Kaffee trinken kann.

    Gruß Klaus

  2. Das ist leider die Realität.
    Wo wird den noch gemütlich Kaffee getrunken ??
    Überall gibt es nur noch Maschinen.
    Aber Trotzdem wünsche ich dir alles Gute zu Weihnachten und einen guten rutsch.

  3. In Vechta hatte ich echt noch erwartet, dass man mit denn Bauern einen Kaffee trinkt ;-)

    Schöne Feiertage!

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