Sollte man so gefunden werden?!

Google-Suche_suchleiste

Dass einer meiner letzten Beiträge mit dem Titel Wilde, hemmungslose und mega-geile Hardcore-Pornos einen doch recht provokanten Titel bekommen hat, der vielleicht auch etwas reißerisch ist, war mir durchaus klar. Dass ich damit in den Suchergebnissen von Google nicht unbedingt zum Thema Jugendschutz auftauchen werde, hatte ich auch vermutet.

Dass aber die Such nach geile seiten für kinderficker nun auch zu diesem Beitrag führt, hat mich doch etwas sehr überrascht. Schuld daran ist anscheinend nicht nur der reißerische Titel, sondern auch meine neue Erklärung zu den Inhalten auf dieser Seite in der rechten Sidebar.

Sidebar - marc pentermann.de

Es ist schon etwas komisch, dass dieser Bereich auch von Google als Inhalt gewertet wird. Klar soll auch dieser Bereich als grobe Beschreibung der Seiteninhalte von Suchmaschinen erfasst werden. Aber eigentlich ist dieser Bereich die abgespeckte Version einer nicht-benutzen Tagcloud. Mit etwas umschreibenden Text, damit die (menschlichen) Besucher dieser Seite nicht einfach einer Liste mit einigen Themen vorgesetzt bekommen.

Für Yahoo kann man bestimmte Bereiche einer Webseite als irrelevant auszeichnen. Man ordnet ihnen einfach eine entsprechend benannte CSS-Klasse zu: class="robots-nocontent". Der Bereich wird zwar weiterhin durchsucht, Links werden weiterhin verfolgt, aber für den eigentlichen Inhalt werden sie nicht herangezogen.

Google-Suche_ergebnis

Aber dann über diese Suchkombination gefunden zu werden, hinterlässt irgendwie auch einen schalen Nachgeschmack. Auch wenn es schön ist, dass irgendwelche kinderpornografischen Seiten anscheinend nicht auf der ersten Seite der Google-SERPs zu sehen sind.

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Marc Pentermann bloggt seit über zehn Jahren, hauptsächlich über technische, politische und netzpolitische Themen. Auch über Gadgets, oftmals aus dem Hause Apple und immer wieder gibt es Fotos aus dem Leben. Immer sonntags gibt es einen Sammelbeitrag von lesenswerten Artikeln. Er arbeitet als Sozialpädagoge in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen. Seit 2010 lebt er in Österreich (mehr).