Hausmitteilung: Die Kommentare sind geschlossen

Ich habe keine Lust mehr auf dieses ganze Kommentarzeug. Ich habe sieben Plugins installieren müssen, damit das mit dem Kommentieren einigermaßen annehmbar ist. Sieben! Und mit jedem Plugin bläht sich meine WordPress-Installation auf, die Seite braucht länger und deshalb wird erst recht ein leistungsfähiges Caching-Plugin benötigt.

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Freigeschaltet…

Ich habe hier 686 Artikel oder auch Fotos veröffentlicht. Und darauf kamen 1.265 Kommentare, die freigeschaltet wurden. Freigeschaltet deshalb, weil eine Masse an weiteren Kommentaren hier aufschlug. Und der Großteil dieses Masse bestand aus automatisiertem Spam. Eine wahre Flut an Antispam-Plugins ist deshalb entstanden. Meistens hat man die Wahl zwischen lustigen CAPTCHA-Bildchen, Mathematik-Aufgaben oder dem Abgleich mit einem Onlineservice. Bei Letzterem wird der Kommentar samt IP und Email-Adresse des Kommentierenden quer durch die Welt geschickt. Und die Wenigsten dürften wissen, was und wielange und erst recht bei wem gespeichert wird.

Hier gibt es zwar gut funktionierende Alternativen (z.B. Antispam Bee) doch mit den manuellen Spammern muss man sich weiterhin herumschlagen. Diese kommentieren dann mit:

Guter Beitrag. Davon gerne mehr!

und erwarten dann einen Link auf ihre Homepage akkuschrauber-billig-preisvergleich.com. Doch das will ich nicht. Ich habe keine Lust, solchen Spam mit einem Link aus dem Kommentarfeld zu unterstützen. Auch nicht im Gegenzug für einen hilfreichen Kommentar.

Qualität?!

Vor etwa einem Monat beschwerten sich die Autoren von F!XMBR über die Qualität von vielen Kommentaren. Zuerst bei Google+ und dann in einem Blogpost. Witzigerweise bezog ich bei Google+ Stellung gegen das Schließen der Kommentarfunktion.

Eine Unmenge an Kommentaren?!

Andere wie Christian Leu sehen auf ihren Blogs deutlich abnehmende Kommentarzahlen. Dass die Inhalte auf Twitter, Facebook und Co diskutiert werden, ist weder neu noch überraschend. Doch bei meinem kleinen Blog selbst gab es wenig stark diskutierte Posts. Ausnahme ist eigentlich nur mein Post Windows vs. Linux von 2008.

Ausnahmen?!

Und auch wenn ich im Kommentarbereich immer mal wieder gute Hinweise, Korrekturen oder Ergänzungen erhalte, sind sie doch die Ausnahme. Beispielhaft seien hier Christoph bei diesem Beitrag, simonnickel und Jan bei diesem oder Jens hier genannt.

Und warum?

Wahrscheinlich kommentiere ich zu wenig und zu unregelmäßig auf anderen Blogs. Wahrscheinlich frage ich dich, liebe Leserin, lieber Leser, zu wenig nach deiner Meinung. Wahrscheinlich zu unregelmäßig und leider wohl oft auch zu langweilig, als dass sich eine Diskussion entwickeln könnte.

Und weiter?

Momentan habe ich nur auf allen alten Artikeln die Kommentarfunktion deaktiviert. Da ich eure alten Kommentar ungern ins Datennirvana schicken möchte, werde ich sie wahrscheinlich in die Artikel einfügen und die Kommentarfunktion von WordPress gänzlich deaktivieren.
Du kannst mir natürlich trotzdem gerne Feedback über die Kontaktseite, Twitter, Google+ oder Facebook geben.

Nachtrag: Dirk hat mir auf Umschweife.de geantwortet. Und da dort auch noch Kommentare erlaubt sind, könnt ihr dort auch diskutieren ;-)

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Marc Pentermann bloggt seit über zehn Jahren, hauptsächlich über technische, politische und netzpolitische Themen. Auch über Gadgets, oftmals aus dem Hause Apple und immer wieder gibt es Fotos aus dem Leben. Immer sonntags gibt es einen Sammelbeitrag von lesenswerten Artikeln. Er arbeitet als Sozialpädagoge in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen. Seit 2010 lebt er in Österreich (mehr).