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Kinderknast macht weiter…

Die Liste der Fehler, die Schnieber-Jastram für das offiziell als Jugendhilfeeinrichtung geführte Haus einräumte, ist lang: So soll die Post der Insassen nicht länger von Mitarbeitern gelesen werden. Psychopharmaka werden nur noch nach ärztlicher Konsultation verabreicht. HIV-Tests würden zukünftig an Einverständniserklärungen der Sorgeberechtigten gebunden. Außerdem will die Senatorin auf den Einsatz von U-Bahn-Wachpersonal für pädagogische Aufgaben verzichten. Kinder und Jugendliche sollen darüber hinaus nur noch nach rechtskräftiger Entscheidung eines Familiengerichts im »Kinderknast« landen.

so schreibt die junge Welt in der heutigen Ausgabe. Ein Gutachter soll die Jugendhilfeeinrichtung überprüfen und dort sollen keine weiteren Rechtsbrüche stattfinden. Sehr löblich, eine staatliche Einrichtung soll sich also an geltende Gesetze halten… Vielleicht wird in einigen Jahren auch noch gefordert, dass die Einrichtung pädagogisch sinnige Arbeit leisten soll…

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